Hier finden Sie eine Auswahl an Therapiemöglichkeiten, die in der Praxis je nach Diagnose und Beschwerdebild zur Anwendung kommen. Dabei ist für mich wichtig, klassische und traditionelle Naturheilverfahren zu kombinieren und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Arbeit mit einfließen zu lassen, um die bestmögliche Behandlung für Sie zu gewährleisten.

Dazu kümmern wir uns im Rahmen der naturheilkundlichen Basistherapie individuell um Ernährung, Bewegung, Darmgesundheit, Ausleitung und Stressreduktion. Manchmal kann eine Unterstützung aus dem Bereich der Pflanzenheilkunde oder Hormontherapie sinnvoll sein. 

Ein weiterer, wichtiger Therapiebaustein ist die Gesprächstherapie. Denn eine Behandlung kann nur dann heilsam sein, wenn sie sich auf Sie als ganzes Individuum richtet - auf Körper, Seele und Geist. 

Körper

Seele

Geist

Darmberatung

Kräuter

Schon die alten Chinesen wussten, dass in unserem Zentrum, dem Darm, ein Ursprung für Krankheit oder Gesundheit liegt.

Lange war das Organ Darm ein unbeliebtes Thema in der Medizin. Heute weiß man, dass nicht nur das Organ, sondern vor allem die unzähligen Bewohner, die Mikrobiota, einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen - und es kommen fast täglich neue Erkenntnisse hinzu.

Zusammenhänge gibt es zum Beispiel mit:

  • allen Arten von Verdauungsstörungen

  • emotionalen Veränderungen 

  • Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Hautproblemen, zum Beispiel Neurodermitis

  • Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsschwierigkeiten

Therapieschwerpunkte

 
 

Ernährung

Ein wichtiger Bestandteil der Basistherapie in der Naturheilkunde ist eine gesunde Ernährung. Viele Beschwerden lassen sich durch eine individuelle Anpassung der Ernährung positiv beeinflussen. 

 

Dazu gehören nicht nur Übergewicht, Völlegefühl und Blähungen, sondern auch:

  • Bluthochdruck

  • Diabetes mellitus

  • Neurodermitis

  • rheumatische Beschwerden

  • Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln

  • Verdauungsprobleme

 

Sprossen

"Lasst Nahrung eure Medizin sein und  Medizin eure Nahrung." 

Hippokrates,

altgriechischer Arzt

und Philosoph,

460 v. Chr.

frauenheilkunde

 
Frau am Meer

Heißhunger, Wutausbrüche, depressive Verstimmung, Hitzewallungen. Die Liste möglicher Beschwerden kommt Ihnen bekannt vor, obwohl Sie eigentlich ein positiv gestimmter Mensch sind? Manchmal machen uns, besonders häufig uns Frauen, die Hormone das Leben unnötig schwer.

Im Rahmen der ganzheitlichen Frauenheilkunde gibt es viele kleine Stellschrauben aus dem Bereich der Basistherapie, dem Reich der Pflanzen, Vitalstoffen bis hin zu bioidentischen Hormonen.

In Kombination können diese unterstützen bei:

  • natürlicher Familienplanung bzw. Verhütung

  • Kinderwunsch

  • Zyklusstörungen

  • PMS (prämenstruellem Syndrom)

  • Wechseljahresbeschwerden

Wichtig: Bitte lassen Sie Ihre Beschwerden auch in der fachärztlichen Praxis für Gynäkologie abklären!

Gesprächstherapie

Gesprächstherapie

In einem wertschätzenden und einfühlsamen Gespräch mit einer neutralen Person, fällt es uns oft wie Schuppen von den Augen und wir verstehen plötzlich, weshalb wir mit uns oder unseren Lebensumständen unzufrieden sind. Wir erkennen die Ursprünge von Ängsten oder auch die Steine, die uns ausbremsen.

Nach dem Urheber dieser Therapieform, dem Psychologen Carl R. Rogers, ist sie ein Weg zu einem besseren Verständnis der eigenen inneren Welt. Nach und nach lassen sich Antworten finden, wodurch das Entwicklungspotenzial im Hier und Jetzt wachsen kann.

 

Phytotherapie

 

Phytotherapie, auch Pflanzen- oder Kräuterheilkunde genannt, nutzt Pflanzen als Medizin. Je nach Anwendungsart kommen dabei einzelne Teile oder auch die ganze Pflanze zur Anwendung, um Linderung zu verschaffen und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Beispiele gibt es unzählige, denn wie Hildegard v. Bingen sagte: "Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen". 

Heilkraut

Schröpfen

 
Schröpfbehandlung

Schröpfen ist ein traditionelles Ausleitungsverfahren, bei dem ein Unterdruck auf einem bestimmten Hautareal erzeugt wird. So werden unter anderem die Durchblutung angeregt und das Gewebe gelockert.

 

Beliebte Anwendungsgebiete sind:

  • Schmerzen im Bewegungsapparat, z. B. am Rücken oder an der Schulter

  • Muskel- und Nackenverspannungen

  • psychische Probleme wie Antriebslosigkeit oder Niedergeschlagenheit

  • Kreislaufbeschwerden, z. B. niedriger Blutdruck

 

Orthomolekulare Medizin

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Unser Körper stellt sich tagtäglich vielfältigen Herausforderungen, wovon wir im Idealfall nichts merken. Es kann aber passieren, dass wichtige Bausteine fehlen, zum Beispiel aufgrund von zu viel Stress, "leeren" Nahrungsmitteln oder besonderen Lebenssituationen. Die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien, können dann nicht mehr genügend Energie bereitstellen. Wir bemerken eine schnellere Ermüdbarkeit, weniger Stressresistenz oder eine erhöhte Infektanfälligkeit. 

Die orthomolekulare Medizin oder auch Vitalstofftherapie setzt hier an. Mängel werden gezielt ausgeglichen, damit unsere Zellen optimal arbeiten können.